Mitholz

In der Nacht vom 19. Auf den 20. Dezember 1947 explodierte das Munitionslager in Mitholz. Zu dieser Zeit befanden sich ca. 7’000 Tonnen Munition in der unterirdischen Anlage. Dabei kamen 9 Menschen ums Leben. Es wird geschätzt, dass sich heute noch ca. 3’500 Tonnen Munitionsrückstände in Verladetunnel und in der Umgebung der Anlage befinden. 2020 hat der Bundesrat entschieden, dass die Munition geräumt werden muss, damit keine Gefahr mehr für die Bevölkerung und für die Umwelt besteht. Das Heisst für die Bevölkerung, dass sie spätestens 2030 ihre Heimat verlassen muss und erst im Jahre 2040 allenfalls in ihre Heimat zurückkehren kann.